Modul 5.3: Deinen Schatz bergen
Aus jedem Ereignis, und sei es noch so schlimm, können wir positive und/oder negative Schlüsse ziehn. Negative Bewertungen und Deutungen führen zu bedrückter Stimmung, Ängsten, seelischen Qualen, geringem Selbstwertgefühl, geringer Hoffnung und schlechten Zukunftserwartungen. Vielleicht glauben wir, dass das Leben es nicht gut mit uns meint, dass alles gegen uns gerichtet ist. Wir versuchen der Angst, dem Schmerz, den Sorgen zu entkommen, indem wir diese Gefühle verdrängen und uns ablenken, uns oder das Leben verdammen und bitter werden, und wir fühlen uns dabei elend und energielos. Dieser innere Kampf gegen uns selbst und gegen das Leben, so wie es grade ist, kostet Kraft, die uns dann für den Start in ein „neues“ Leben fehlt. Und: wir können mit der Situation nicht in Frieden kommen, sie nicht positiv verarbeiten, in uns heilen lassen, so lange wir verbittert und ablehnend über sie denken. Das macht irgendwie Sinn, oder?
Passiert ist es nun schon, egal, was wir davon halten, und das können wir nicht ändern. Oder doch? Wenn ja, dann steh auf und ändere es, bzw probiere es wenigstens! Gib alles, damit du dir hinterher keine Vorwürfe machen musst, du hättest es nicht versucht.
Wenn nein können wir zumindest die Art und Weise überdenken, in der wir auf das Geschehnis blicken, wie wir es bewerten und anschließend damit umgehen. Was wir tun können ist nach all der Zeit des Haderns, der Tränen, der Wut und Verzweiflung, des Schmerzes und der Lähmung, nun auch gezielt nach positiven Erkenntnissen Ausschau zu halten. Nach dem Motto: was sagt mir das (im Guten)? Vielleicht magst du dir nun ein paar Gedanken und Notizen dazu machen?
Welcher große Schatz steckt für dich in deiner Situation?
Was ist heute besser als gestern? Notiere dir alles, was dir einfällt, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Jetzt.